Hämatokrit

Kurzbeschreibung

Als Hämatokrit wird der Anteil der zellulären Bestandteile am Volumen des Blutes bezeichnet.

Da die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) den Hauptanteil (99 Prozent) an den Blutzellen ausmachen, zeigt der Hämatokrit-Wert in erster Linie quantitative Veränderungen der Erythrozyten an (Anämie, Polyglobulie). 

Die Hämatokrit-Bestimmung erfolgt gemeinsam mit den anderen Parametern eines Blutbildes durch Anwendung von vollautomatischen Analysesystemen.

 

erniedrigte Werte

  • bei Anämie
  • bei einer Erhöhung des Plasmavolumens (z.B. in der Schwangerschaft, im Rahmen einer Infusionstherapie)

 

erhöhte Werte

  • bei Erkrankungen mit Erythrozytenvermehrung (z.B. Polycythaemia vera)
  • bei Flüssigkeitsverlusten
Einheit

%

Referenzbereich

m: >16a: 40-52%

w: >16a: 37-47% 

Referenzbereich Detail

m: 0-16a: 34-52%

w: 0-16a: 34-47%

Probenabarbeitungshäufigkeit

Montag-Freitag

Probenmaterial

EDTA-Vollblut

Citrat-Blut (bei EDTA-Unverträglichkeit)

Stabilität bei 2-8°C 72 Stunden
Stabilität bei 15-25°C 48 Stunden
Kassenleistung GKK ja
Kassenleistung Kleine Kassen ja
Durchführung

Abarbeitung in unserem Labor

Akkreditiert

ja

Letzte Änderung 06.10.2015 - 10:53
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