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Alkalische Phosphatase

Namenszusatz AP
Kurzbeschreibung

Vier Gene kodieren die Isoenzyme der Alkalischen Phosphatase, davon sind drei gewebespezifische (Dünndarm-AP, Plazenta-AP und Keimzell-AP) und eines gewebeunspezifisch (Leber, Knochen, Niere).

Die Halbwertszeit beträgt 3-7 Tage.

Klinisch bedeutsam ist die AP vor allem als Cholestaseparameter und als Marker für die verstärkte Osteoblastenaktivität.

 

Indikationen.

  • Leber- und Gallenwegserkrankungen
  • Knochenerkrankungen mit erhöhter Osteoblastenaktivität (Morbus Paget, Hyperparathyreoidismus, Knochentumoren, Knochentuberkulose, etc.)

 

Erhöhte Werte.

  • Leber- und Gallenwegserkrankungen
    • Intra- und extrahepatische Cholestase, Cholangitis, alkoholtoxische Hepatitis, Lebertumore
    • Virushepatitis, Leberschädigung durch Medikamente
  • Knochenerkrankungen
  • Schwangerschaft im letzten Trimenon
Einheit

U/L

Referenzbereich

w: 35-104 U/L

m: 40-129 U/L

Referenzbereich Detail

Kinder:

1d: <250 U/L

2-5d: <231 U/L

6d-6m: <449 U/L

7m-1a: <462 U/L

1-3a: <281 U/L

4-6a: <269 U/L

7-12a: <300 U/L

13-17a (weiblich): <187 U/L

13-17a (männlich): <390 U/L

Analysenmethode

Extinktion

Probenabarbeitungshäufigkeit

1x/Woche

Probenmaterial

Serum

Li-Heparin-Plasma

Stabilität bei -20°C 2 Monate
Stabilität bei 2-8°C 7 Tage
Kassenleistung GKK ja
Kassenleistung Kleine Kassen ja
Durchführung

Abarbeitung in unserem Labor

Akkreditiert

ja

Letzte Änderung 27.10.2016 - 13:46
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